„O habt die Thräne gern“ (WAB 205 und WAB add 236)

Zwei Lieder für Singstimme und Klavier, Kompositionsübungen

Text: Friedrich Wilhelm Traugott Schöpff
EZ: Dezember 1861 bzw. Jänner/Februar 1862 in Linz
Aut.: ÖNB‑MS (Mus.Hs.44706, Kitzler-Studienbuch)
ED: s. NGAAnton Bruckner. Sämtliche Werke. Kritische Gesamtausgabe. Hg. v. der Generaldirektion der Österreichischen Nationalbibliothek und der Internationalen Bruckner-Gesellschaft. Wien 1951ff. (Editionsleitung: Leopold Nowak, auch als Neue Gesamtausgabe bezeichnet)
NGA: Band XXV (Paul Hawkshaw/Erich Wolfgang Partsch, 2014; Faksimile)

Bruckner beschrieb die Form der 1. Vertonung der Liedübung (S. 18f.) als „8 tactige zweitheilige Liedform“. Sie steht in a‑Moll im 4/4‑Takt, die Singstimme wird von einer akkordischen Klavierbegleitung gestützt. Am Liedschluss moduliert Bruckner in einen A‑Dur-Akkord. Über T. 12 schrieb er: „NB (R[h]ythmus unterbrochen)“ und darunter: „NB Die Clavier-Begleitung nur hier einfach“. Sollte damit angedeutet werden, dass an eine Auflösung der Akkorde in Arpeggien, Akkordzerlegungen o. Ä. gedacht war?

Die 2. Vertonung (S. 42), in a‑Moll bzw. A‑Dur (Trio), ebenfalls im 4/4‑Takt stehend und von Bruckner mit „Lied mit Trioform“ überschrieben, besteht aus zwei zusammengesetzten zweiteiligen Liedformen. Die Klavierbegleitung ist nicht vollständig ausgeführt, es sind nur die Basstöne mit fallweisen Generalbassbezifferungen angegeben.

Literatur

PAUL HAWKSHAW, ELISABETH MAIER

Zuletzt inhaltlich bearbeitet: 18.11.2019

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Quellen (Werkverzeichnis)

Quellen (Werkverzeichnis)

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ACDH, Abteilung Musikwissenschaft