Linzer Klangwolke

Jährlich im September stattfindende Freiluft-Veranstaltung im Linzer Donaupark. 1979 auf Initiative von Hannes Leopoldseder und Walter Haupt als populäre Verbindung von Internationalem Brucknerfest Linz und Ars Electronica erstmals organisiert. Seit 1980 musikalische Live-Übertragung aus dem Brucknerhaus Linz. Heute existieren in erweiterter Form „Visualisierte“ und/oder „Klassische“ sowie die „Kinder-Klangwolke“ nebeneinander. Bis heute wurden rund zwei Millionen Besucher im Donaupark gezählt.

Seit dem Beginn sind Bruckners Symphonien fester Bestandteil dieser Veranstaltung. So wurde am 18.9.1979 eine Aufführung der Achten Symphonie mit dem Amsterdamer Koninklijk Concertgebouworkest unter Bernard Haitink präsentiert. Mittlerweile sind sämtliche Symphonien erklungen, manche auch mehrfach.

Neue Wege wurden mit der Voestalpine Klangwolke 2013 beschritten: Unter den Slogans „Bruckner lebt!“ und „Alle Menschen werden Bruckner!“ (indem die Zuhörer auf ihren Smartphones die Töne B und Es aus der Vierten Symphonie mitspielen) versuchte man mittels Identifikationsbildung mit dem erfolgreichen Konzern den Komponisten im Rahmen unserer übertechnisierten Welt zu aktualisieren.

Literatur

ERICH WOLFGANG PARTSCH

Zuletzt inhaltlich bearbeitet: 1.9.2017

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ACDH, Abteilung Musikwissenschaft