„Freier Sinn und froher Mut“ (WAB 147)

Vierstimmiger Männerchor a cappella in D‑Dur, „Frisch, markiert, nicht schnell“

Text: unbekannt
EZ: 21.3.1874 in Wien
W: Liederkranz Grein („Gewidmet dem löbl[ichen] Gesangverein Liederkranz in Grein“)
UA: ?
Aut.: Liederkranz Grein (o. Sign.)
ED: Wahl- und Sängersprüche. Gesammelt von der Liedertafel „Frohsinn“. Linz 1905, Nr. 32
NGA: Band XXIII/2 (Angela Pachovsky/Anton Reinthaler, 2001)

Während seines Kuraufenthaltes in Bad Kreuzen machte Bruckner auch Ausflüge nach Grein, wo er eine Gesangsprobe des Liederkranzes Grein besuchte. Auf Ersuchen des Vorstandes, Rechtsanwalt Leopold Schernberger, komponierte er ein fünftaktiges Motto auf den Worttext des bisherigen Vereinsmottos, 1850 von Josef Wagner (in As‑Dur) vertont (Poscher, S. 38), das er am 21.3.1874 in Wien vollendete und im Sommer persönlich überbrachte.

Anlässlich der Aufstellung einer Bruckner-Büste von Fritz Zerritsch (IKO 105, verschollen, verkleinerte Nachbildung einer Büste von Viktor Tilgner; Gedenkstätten, Ikonografie) in Grein als Geschenk der Steyrer Liedertafel verkündete der ehemalige Vorstand des Liederkranzes Grein, Karl Christ, „das von Bruckner dem ‚Liederkranze‘ gewidmete handschriftliche Motto auf eigene Kosten unter der Büste im entsprechenden Rahmen anbringen zu lassen“ (Linzer Tages-Post 30.7.1898, S. 5).

Literatur

ANDREA HARRANDT

Zuletzt inhaltlich bearbeitet: 12.5.2017

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Erstdruck

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ACDH, Abteilung Musikwissenschaft