Aigner, Fritz

* 13.7.1930 Linz, Oberösterreich/A, † 9.1.2005 Linz. Maler.

Seit seinem 13. Lebensjahr besuchte er Abendkurse bei Paul Ikrath (1888–1970) in Linz und studierte 1947–1952 an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Sergius Pauser (1896–1970). Für seine Abschlussarbeit, das Gemälde Die Klage des verlorenen Sohnes, erhielt er 1952 den Staatspreis. 1952–1954 befand sich sein Atelier im Stift St. Florian. Er unternahm Studienreisen nach Deutschland, England, Irland, Frankreich, Spanien und Italien.

Aigner schuf Ölgemälde, Druckgrafiken, Zeichnungen sowie großformatige Hinterglasmalereien. Sein besonderes Interesse galt der altmeisterlichen Maltechnik, was in seinen Werken in Rückbezügen auf Rembrandt Harmensz van Rijn (1606–1669), Giuseppe Arcimboldo (1527–1593) und Salvador Dalí (1904–1989) Niederschlag fand. Drei seiner Söhne aus zweiter Ehe wurden ebenfalls Künstler; mit ihnen zusammen gestaltete er mehrere Ausstellungen.

Mit Bruckner setzte sich Aigner mehrfach auseinander: Er schuf ein Gemälde mit Selbstporträt, Bruckner-Zitaten und Erich Nowotny (IKO 537, Ikonografie) sowie ein Gemälde mit Selbstporträt, Bruckner, Augustinus Franz Kropfreiter und dem Orgelbaumeister Helmut Kögler (* 1942; IKO 590), außerdem Druckgrafiken mit Bruckners Totenmaske (IKO 390) sowie mit Porträts Bruckners nach einer Fotografie von Josef Löwy (IKO 435 a, b), im Profil mit Wappen von St. Florian (IKO 424) und im Sarkophag mit Sichtfenster (IKO 425).

Literatur

RENATE GRASBERGER

Zuletzt inhaltlich bearbeitet: 21.1.2019

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Normdaten (GND)

Aigner, Fritz: 119125846

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ACDH, Abteilung Musikwissenschaft