Island (Rezeption)
Mit dem 1950 gegründeten Sinfóníuhljómsveit Íslands (Isländisches Symphonieorchester) fand am 22.5.1960 die erste Aufführung eines Bruckner-Werkes in Reykjavik statt: Der aus Berlin gebürtige Róbert A. Ottósson (1912–1974) dirigierte die Vierte Symphonie. 1966 und 1969 folgte die Dritte, 1971 das Te Deum, 1974 die Erste Symphonie unter Karsten Andersen (1920–1997), 1976 die Vierte unter dem aus Graz gebürtigen Páll Pampichler Pálsson (* 1928), 1981 erneut die Vierte unter Paul Zukofsky (1943–2017), 1979 die Erste unter Reinhard Schwarz (1936–2004). 1985 leitete Karolos Trikolidis die Erstaufführung der Neunten, 1987 Frank Shipway (1935–2014) die Siebente, 1990 Petri Sakari (* 1958) die Fünfte. Die Sechste Symphonie folgte 1999 unter En Shao (* 1954), die Achte (2. Fassung) erst 2005 unter Sakari. Die Zweite Symphonie wurde in Island bisher noch nicht aufgeführt.
Literatur
- Mitt. Sinfóníuhljómsveit Íslands (2014)
- https://en.sinfonia.is/ [30.9.2020]